Dokumentenmanagemant

HAPAK-Pro bietet Ihnen mit dem Programm Dok-Import eine kostenfreie Zusatzoption an. Mit Ihr können Sie beliebige Fremddokumente aus anderen Programmen den Adressen und/oder Projekten und/oder Dokumenten zuordnen.
Besonderes Augenmerk verdient die Möglichkeit, Eingangsrechnungen, Kassenbelege und freie Dokumente den entsprechenden Buchungssätzen zu hinterlegen. Zur Konfiguration des Programms Dokimport lesen Sie hier.

HAPAK-EFB-Preisformblätter

Im Vergabe-Handbuch-Bund (VHB) 2008 ist klar definiert, dass die "ergänzenden Formblätter" EFB 221 bis 223 den Verdingungs- unterlagen beizufügen sind, und zwar


- zur Beurteilung der Angemessenheit der Angebotspreise, wenn
- die vorausssichtliche Angebotssumme 50.000,00 € betragen wird.
Achtung: Es betrifft auch die Subunternehmer mit kleineren Angebotssummen.

Die EFB umfassen:


- 221 (ehemals 1a-312.a) Preisermittlung bei Zuschlagskalkulation
- 222 (ehemals 1b-311.b) Preisermittlung bei Kalkulation über die Endsumme
- 223 (ehemals 2-312) Aufgliederung der Einheitspreise.

Die EFB gelten für alle Bauleistungen des Bauhaupt- und der Nebengewerke.
Sie gelten auch für die Elektrobranche, für die es bis 2006 eigenständige Formblätter gab.
Nicht abgegebene oder verspätet vorgelegte EFB können zur Nichtberücksichtigung des Angebotes, also zum Ausschluss führen.

HAPAK-Pro unterstützt Sie bei der Erstellung der EFB 221...223. Dabei kommt für die EFB 221+222 die Tabellarische Kalkulation zum Einsatz, für die die EFB-Vorlagen zusätzlich benötigt werden. Das EFB 223 ist als Kalkulationsliste in der Dokumentbearbeitung als L&L-File bei uns erhältlich.

Um die EFB-Formblätter nutzen zu können, müssen Sie
HAPAK-Pro einige Details mitteilen. Das tun Sie unter
HAUPTMENÜ - DATENSERVICE - WEITERE STAMMDATEN - BETRIEBLICHE LOHNWERTE.

EFB 221
Preisermittlung bei Zuschlagskalkulation

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Grundlage für das EFB 221 ist die Aufforderung des Ausschreibenden, der zur Abgabe eines Angebotes auffordert. Das EFB 221 ist für die "einfache Zuschlagskalkulation" gedacht. Gemeint sind hier die Zuschläge für betriebliche Gemeinkosten (BGK), allgemeine Gemeinkosten (AGK) sowie Wagnis und Gewinn (W&G). Eine Differenzierung nach Kostenbestandteilen (Material, Lohn, Geräte etc.) erfolgt nicht.
EFB 222
Preisermittlung bei Kalkulation über die Endsumme

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Grundlage für das EFB 222 ist die Aufforderung des Ausschreibenden, der zur Abgabe eines Angebotes auffordert. Beim EFB 222 werden die BGK, AGK sowie W&G für den Bauauftrag gesondert ermittelt, in der Endsumme addiert und auf die Einzelkosten verrechnet. Die Einzelkosten der Teilleistung (EKT) sind Grundlage dieser Verrechnung.
Da hiermit aus Sicht der Auftraggeber eine hohe Kalkulations- und Kostensicherheit hergestellt werden soll, sind die Anforderungen an Ihre Kalkulation wesentlich anspruchsvoller.
EFB 223
Aufgliederung der Einheitspreise

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Grundlage für das EFB 223 ist die Aufforderung des Ausschreibenden, der zur Abgabe eines Angebotes auffordert. Dabei kann der Auftraggeber auf bestimmte Teilleistungen bzw. Positionen des Leistungsverzeichnisse spezifizieren. Lt. VHB 2008 kann der Auftraggeber auch bei einer Angebotssumme über 100.000,00 € das Formblatt für alle Positionen verlangen. Schwierig wird es dann, wenn Auftragnehmer Subunternehmer für Teilleistungen beauftragen: dann hat der Generalunternehmer dessen Kalkulation ggfs. mit eigenen weiteren Zuschlägen offenzulegen. Daraus folgt, dass auch Subunternehmer mit kleineren Angebotswerten bei der Abgabe der Formblätter in die Pflicht genommen werden.